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Messersets

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Messersets: Die richtige Klinge für jede Aufgabe

Wer gern kocht, weiss, wie viel Freude ein scharfes, gut ausbalanciertes Messer macht. Tomaten lassen sich hauchdünn schneiden, Kräuter werden fein gehackt statt zerdrückt, und das Gemüse ist im Nu vorbereitet. Ein Messerset vereint die wichtigsten Klingen in einer abgestimmten Serie, sodass du für jede Aufgabe das passende Werkzeug hast.

Kleine Sets enthalten meist die drei Grundmesser: ein Kochmesser, ein Allzweck- oder Officemesser und ein Brotmesser mit Wellenschliff. Grössere Sets ergänzen Filetiermesser, Santoku, Tranchiermesser, Schinkenmesser und Wetzstahl, oft zusammen mit einem Messerblock oder einer Rolltasche. Steakmessersets sind speziell für den Esstisch gedacht. Japanische Sets setzen auf Santoku, Gyuto und Nakiri, europäische Serien eher auf robuste Kochmesser mit kräftiger Klinge.

Die Klinge ist das Herzstück. Rostfreier Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl ist pflegeleicht und schnitthaltig, Damaststahl aus vielen Lagen ist besonders scharf und optisch einzigartig, Keramik bleibt lange scharf, ist aber bruchempfindlich. Die Härte wird in HRC angegeben: Europäische Messer liegen oft um 56 bis 58, japanische höher, was schärfer, aber auch spröder macht. Geschmiedete Messer mit durchgehender Angel sind stabil und gut ausbalanciert, gestanzte Klingen leichter. Der Griff sollte sicher in der Hand liegen, egal ob aus Holz, Kunststoff oder Edelstahl.

Einfache Sets aus gestanztem Stahl sind günstig, die Mittelklasse bietet geschmiedete Messer mit guter Schnitthaltigkeit, und Premiumsets überzeugen mit Damaststahl und Handarbeit.

Vergleiche die Sets und finde die Messer, mit denen Kochen noch mehr Spass macht.

Messersets: Worauf es ankommt

Für die meisten Aufgaben in der Küche reichen drei Messer völlig aus. Ein Kochmesser mit etwa 20 Zentimetern Klingenlänge übernimmt Schneiden, Hacken und Wiegen. Ein kleines Office- oder Schälmesser eignet sich für feine Arbeiten wie Schälen oder Rüsten. Ein Brotmesser mit Wellenschliff schneidet neben Brot auch Tomaten und Braten mit harter Kruste sauber.

Auch wenn manche Messer als spülmaschinengeeignet gelten, ist Handwäsche die deutlich bessere Wahl. Aggressive Reiniger, hohe Temperaturen und das Anschlagen an anderes Geschirr lassen die Schneide schneller stumpf werden. Holzgriffe können aufquellen und rissig werden. Spüle das Messer nach Gebrauch kurz mit warmem Wasser und etwas Spülmittel ab und trockne es sofort.

Ein Wetzstahl oder Keramikstab richtet die feine Schneide wieder auf und sollte regelmässig vor oder nach intensivem Gebrauch zum Einsatz kommen. Ist das Messer richtig stumpf, muss es geschliffen werden, idealerweise auf einem Wasserschleifstein mit zwei Körnungen. Japanische Messer mit hoher Härte solltest du ausschliesslich auf dem Schleifstein schärfen. Ein Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff schont die Klinge im Alltag.

HRC steht für die Härte nach Rockwell und gibt an, wie hart der Stahl einer Klinge ist. Ein höherer Wert bedeutet in der Regel längere Schnitthaltigkeit und die Möglichkeit eines feineren Schliffs. Gleichzeitig wird der Stahl spröder und kann bei falscher Handhabung ausbrechen. Europäische Messer sind meist etwas weicher und robuster, japanische härter und schärfer.