An heissen Sommertagen gibt es kaum etwas Schöneres, als direkt vom Liegestuhl ins kühle Wasser zu steigen. Ein eigener Pool macht den Garten zum Ferienort, bringt Kindern stundenlangen Spass und bietet auch Erwachsenen eine erfrischende Pause nach der Arbeit. Dabei muss es nicht gleich ein gemauertes Becken sein, denn die Auswahl reicht vom schnellen Aufstellpool bis zur dauerhaften Lösung.
Aufstellpools mit aufblasbarem Luftring sind in kurzer Zeit einsatzbereit und im Herbst schnell wieder verstaut. Frame-Pools mit Metallgestell sind stabiler und bieten mehr Wassertiefe. Stahlwandpools lassen sich frei aufstellen, teilweise oder ganz in den Boden einlassen und bleiben über viele Jahre stehen. Holzpools fügen sich natürlich in den Garten ein. Dazu kommen aufblasbare Whirlpools, Planschbecken für die Kleinsten sowie Zubehör wie Filteranlagen, Leitern, Abdeckplanen, Solarheizungen und Poolsauger.
Plane den Standort sorgfältig: Der Untergrund muss eben und tragfähig sein, denn Wasser wiegt rund eine Tonne pro Kubikmeter. Eine Bodenschutzmatte schont die Poolfolie. Die Filteranlage sollte zum Beckenvolumen passen, damit das gesamte Wasser mehrmals täglich umgewälzt wird. Kartuschenfilter sind für kleine Pools praktisch, Sandfilter eignen sich für grössere Becken. Für klares Wasser brauchst du Desinfektion und einen regelmässig kontrollierten pH-Wert. Eine Abdeckung hält Laub fern und reduziert Wärmeverluste.
Preislich gibt es günstige Einsteigerpools für den spontanen Sommer, eine breite Mittelklasse mit stabilen Gestellen und passender Technik sowie Premiummodelle aus Stahl oder Holz mit umfangreichem Zubehör.
Vergleiche Pools und Zubehör und hol dir das Sommerfeeling in den eigenen Garten.
Für kleine, mobile Aufstellpools, die nur über den Sommer stehen, ist meist keine Bewilligung nötig. Bei fest installierten oder eingelassenen Becken, bei grösseren Volumen oder baulichen Veränderungen wie Aushub und Technikschacht sieht es oft anders aus. Die Regeln unterscheiden sich in der Schweiz je nach Kanton und Gemeinde. Frag deshalb vor dem Kauf eines grösseren Pools bei der Bauverwaltung nach, auch Grenzabstände und Vorgaben zur Befüllung können eine Rolle spielen.
Entscheidend ist die Umwälzleistung, die zum Wasservolumen deines Pools passen muss. Die Pumpe sollte das gesamte Wasser mehrmals am Tag durch den Filter befördern können, das Volumen findest du in den Herstellerangaben. Kartuschenfilter sind kompakt und für kleinere Aufstellpools geeignet, die Kartuschen müssen aber regelmässig gereinigt oder ersetzt werden. Sandfilteranlagen arbeiten bei grösseren Becken effizienter und lassen sich einfach durch Rückspülen reinigen.
Klares Wasser entsteht aus dem Zusammenspiel von Filterung, Desinfektion und dem richtigen pH-Wert. Der pH-Wert sollte etwa zwischen 7,0 und 7,4 liegen, damit Desinfektionsmittel optimal wirken und Haut und Augen nicht gereizt werden. Kontrolliere die Werte mit Teststreifen oder einem Testset regelmässig, bei Hitze und intensiver Nutzung öfter. Eine Abdeckung verhindert, dass Laub, Insekten und Schmutz ins Wasser gelangen, und der Poolsauger entfernt Ablagerungen am Boden.
Aufstellpools und Frame-Pools baust du am besten ab, reinigst sie gründlich und lagerst sie trocken und frostfrei. Achte darauf, dass die Folie vollständig getrocknet ist, bevor du sie zusammenlegst, sonst können Stockflecken entstehen. Stahlwandpools bleiben meist stehen, dafür senkst du den Wasserstand unter die Einlaufdüsen, gibst ein Überwinterungsmittel zu und deckst das Becken ab. Filter, Pumpe und Schläuche kommen in einen frostfreien Raum.